Ende Oktober und Anfang November 2022 haben wir mehrere Sammeltage durchgeführt und beim Stadtplatz in Kloten Sachspenden aller Art gesammelt. Neben wichtigen Grundnahrungsmitteln wie Reis, Teigwaren, Mehl, Zucker kamen auch viele Winterkleider und Winterschuhe, aber auch Verbandsmaterial zusammen. Wir bedanken uns bei allen Spenderinnen und Spendern für die grosszügige Unterstützung!
Bea & Margrith beim Sortieren der Sachspenden
Gesammelte Sachspenden
Dani bereitet etikettiert Verpackungen
Das Fahrzeug ist bereits voll beladen…
..weshalb ein Anhänger zusätzlich beladen wurde.
Anfang November startete Dani Buchs dann die dritte Reise in die Ukraine mit dem ersten Ziel, das rund 2100km entfernte Kiev. Die Reise führte, wie bereits im April, über Dresden und dann quer durch Polen und dem Grenzpunkt Korczowa (wo inzwischen das Flüchtlingscamp aufgehoben wurde) nach L’viv in die Ukraine und von dort via Riwne und Schytomyr nach Kiev.
Durch die anhaltenden Probleme bei der Strominfrastruktur (Foto 2) unten) waren auch die Ladestationen betroffen, so dass teilweise mehrere Stunden Wartezeit in Kauf genommen werden musste, bevor die Fahrt fortgesetzt werden konnte. Kaum in Katowice in Polen angekommen, kam dann auch der erste Wintereinbruch. Die Hinfahrt dauerte, auch wegen der schwereren Beladung, diesmal fast vier Tage.
In Kiev eingetroffen, musste erst die Weiterreise für die Sachspenden geklärt werden. Da in den umkämpften Regionen jeweils eine spezielle Zugangsbewilligung der Polizei und/oder Armee notwendig ist, kann dies kaum von Zuhause aus organisiert werden. Als möglicher Zielort standen die drei Städte Isjium im Osten in der Nähe der umkämpften Region Donezk, aber auch die Region um Saporischschjia oder als Drittes Tschonrobajivka bei Kherson zur Auswahl. Aufgrund der Strecke, aber auch wegen der aktuellen Lage entschied ich mich für die letztere Möglichkeit, um so nicht unnötigen Risiken ausgesetzt zu sein.
In Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation «First Humanitarian Bank Ukraine» konnten die Hilfsgüter aus Kloten in Kiev für paar Tage zwischengelagert werden, bis die Bewilligung für die Region Kherson vorlag.
Nach paar Tagen des Wartens und weiteren 630 Km Fahrt war es soweit. Am Samstag, 26. November konnten wir gegen 15.45 Uhr die rund 830Kg Hilfsgüter persönlich an die lokale Koordinationsstelle in Kherson, die Stadt war erst am 11. November befreit worden, übergeben.
Die Bevölkerung war sehr dankbar und sendete uns auch mehrere Fotos mit den Sachspenden aus der Schweiz. Gerade die Schlafsäcke, Wolldecken aber auch Wintermäntel kamen sehr gut an.
In verschiedenen Regionen der Ukraine sind auch mehr als neun Monate nach Kriegsausbruch nach wie vor wichtige Infrastrukturen und zahlreiche Wohnräume zerstört und die Grundversorgung unterbrochen. Nebst Budcha, Irpin und Borodianka im Frühling, wurde aber auch der Kherson’er Vorort Tschornobajiwka durch massive Zerstörung Anfang November bekannt. Somit kam unsere Hilfsaktion am richtigen Ort an.
Kherson – Ziel der 3. Hilfsaktion
Ende Oktober und Anfang November 2022 haben wir mehrere Sammeltage durchgeführt und beim Stadtplatz in Kloten Sachspenden aller Art gesammelt. Neben wichtigen Grundnahrungsmitteln wie Reis, Teigwaren, Mehl, Zucker kamen auch viele Winterkleider und Winterschuhe, aber auch Verbandsmaterial zusammen. Wir bedanken uns bei allen Spenderinnen und Spendern für die grosszügige Unterstützung!
Anfang November startete Dani Buchs dann die dritte Reise in die Ukraine mit dem ersten Ziel, das rund 2100km entfernte Kiev. Die Reise führte, wie bereits im April, über Dresden und dann quer durch Polen und dem Grenzpunkt Korczowa (wo inzwischen das Flüchtlingscamp aufgehoben wurde) nach L’viv in die Ukraine und von dort via Riwne und Schytomyr nach Kiev.
Durch die anhaltenden Probleme bei der Strominfrastruktur (Foto 2) unten) waren auch die Ladestationen betroffen, so dass teilweise mehrere Stunden Wartezeit in Kauf genommen werden musste, bevor die Fahrt fortgesetzt werden konnte. Kaum in Katowice in Polen angekommen, kam dann auch der erste Wintereinbruch. Die Hinfahrt dauerte, auch wegen der schwereren Beladung, diesmal fast vier Tage.
In Kiev eingetroffen, musste erst die Weiterreise für die Sachspenden geklärt werden. Da in den umkämpften Regionen jeweils eine spezielle Zugangsbewilligung der Polizei und/oder Armee notwendig ist, kann dies kaum von Zuhause aus organisiert werden. Als möglicher Zielort standen die drei Städte Isjium im Osten in der Nähe der umkämpften Region Donezk, aber auch die Region um Saporischschjia oder als Drittes Tschonrobajivka bei Kherson zur Auswahl. Aufgrund der Strecke, aber auch wegen der aktuellen Lage entschied ich mich für die letztere Möglichkeit, um so nicht unnötigen Risiken ausgesetzt zu sein.
In Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation «First Humanitarian Bank Ukraine» konnten die Hilfsgüter aus Kloten in Kiev für paar Tage zwischengelagert werden, bis die Bewilligung für die Region Kherson vorlag.
Nach paar Tagen des Wartens und weiteren 630 Km Fahrt war es soweit. Am Samstag, 26. November konnten wir gegen 15.45 Uhr die rund 830Kg Hilfsgüter persönlich an die lokale Koordinationsstelle in Kherson, die Stadt war erst am 11. November befreit worden, übergeben.
Die Bevölkerung war sehr dankbar und sendete uns auch mehrere Fotos mit den Sachspenden aus der Schweiz. Gerade die Schlafsäcke, Wolldecken aber auch Wintermäntel kamen sehr gut an.
In verschiedenen Regionen der Ukraine sind auch mehr als neun Monate nach Kriegsausbruch nach wie vor wichtige Infrastrukturen und zahlreiche Wohnräume zerstört und die Grundversorgung unterbrochen. Nebst Budcha, Irpin und Borodianka im Frühling, wurde aber auch der Kherson’er Vorort Tschornobajiwka durch massive Zerstörung Anfang November bekannt. Somit kam unsere Hilfsaktion am richtigen Ort an.
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