Seit über 25 Monaten setzen sich der Klotener Daniel Buchs und sein Team für die Ukraine ein. Ende Februar wurde der erst 2022 gegründete Verein einjährig und ein Ende der Hilfe ist noch nicht eingeplant. Zur Jubiläumsreise wurde die Webseite erneuert und ein Maskottchen ergänzt das Team.
Vergangene Woche konnten wieder viele Sachspenden eingesammelt und 2 Tonnen Kerzenwachs abgeholt werden. Damit werden Büchsenkerzen für die Front gefertigt. Auch das Team wächst ständig; das neuste Mitglied ist das Maskottchen UKRI – ein Teddy.
Nachdem Buchs Daniel unerwartet am Donnerstag 28. April noch einen Arbeitseinsatz hatte, konnte die zehnte Hilfslieferung erst in der Nacht auf Freitag starten. Als Sachspenden waren Hygieneartikel, viele Kleider aber auch Spielsachen, Kinderwagen und Kindervelos und etwa 150KG Lebensmittel dabei. Bis zur ukrainischen Grenze gab es mit den knapp 1000kg Sachspenden keine Probleme. Lediglich bei der Zolldeklaration für die Ukraine hatten sich einmal mehr die Formalitäten seit der letzten Reise geändert, was zu rund 3.5 Stunden Verzögerung führte. Kurz nach 1 Uhr am Samstagmorgen war dann auch diese Grenze überwunden.
Nach ein paar Stunden Schlaf unterwegs traf Buchs am Karsamstag gegen Mittag am ersten Treffpunkt beim TATOhub in Chmelnyzkjy in der Zentralukraine ein. Es ist eine Schwesterorganisation des TATOhub aus Kramatorsk, weshalb Buchs den Kontakt bereits seit einiger Zeit kannte. Nachdem über 800kg Sachspenden dort ausgeladen wurden, fuhr er weiter bis nach Borodjanka, wo er am Samstagabend eintraf.
Da er bereits eine Stunde zu spät war, wurde das Entladen der Sachspenden auf Sonntag verschoben und Buchs konnte bei seinem Freund Anatolji und der Familie das Abendessen geniessen. Tags darauf wurden dann die Spielsachen für den Kindergarten in Borodjnaka, dessen Renovation auch von der Stadt Kloten unterstützt wurde, abgeliefert. Die Renovationen befinden sich im Endstadium und es ist geplant den Kindergarten im Juni offiziell einzuweihen, mit fast neun Monaten Verspätung.
Bereits am Montagmorgen fuhr Buchs weiter Richtung Nordosten, in die knapp 160km entfernte Kleinstadt Itschnja. Diese Ortschaft wurde im Frühjahr 2022 ebenfalls über einen Monat von den Invasoren umzingelt. Doch die Einwohner wehrten sich gegen eine Invasion, indem sie Menschenketten über die Strasse bildeten. Trotzdem gab es viele Tote infolge Hinrichtungen. Nach einer Führung im lokalen Kulturzentrum ging es dann noch in den Stadtpark.
Am Nachmittag war der Besuch eines Betreuungscenters für Kinder in Nischyn geplant. Leider zeigte sich einmal mehr, dass es wichtig ist, Organisationen vor einer Hilfslieferung genau zu überprüfen. Denn viele sind seit dem Ausbruch des Krieges nicht mehr aktiv, haben sich aber nicht im staatlichen Register abgemeldet. So war es bereits das dritte Mal, wo ein Besuch sich negativ herausstellte.
Am Dienstag stand ein Besuch bei der Hilfsorganisation UAhelp in Kiev auf der Tagesordnung. Nach einem ausführlichen Austausch und Besprechen über gemeinsame Aktivitäten, entschloss sich das Team von KHUA für eine spontane Sachspende in Form von Lebensmittel für die Region Kherson. Nach einem gemeinsamen Einkauf wurden die Lebensmittel für 110 Personen als Palettware mit NovaPosta nach Welyka Olexandrivka geschickt, wo einige geflüchtete Familien aus der Gemeinde Beryslaw am Ufer des Dnepr in der Region Kherson leben.
Am Donnerstagnachmittag besuchte Buchs Daniel einmal mehr die Stadt Borodjanka. An der Zentralnastrasse werden endlich die ersten Häuser renoviert bzw. sind bereits wieder bezugsfähig. Seit April 2022 ist die Stadt wieder befreit doch wegen interen Querelen in der Stadtverwaltung wurden Renovationsaufträge auf die lange Bank geschoben zum Leid der Betroffenen. Mit der neuen Bürgermeisterin scheint nun endlich rasche Bewegung in die schwierige Aufgabe zu kommen.
Gemeinsam mit der zuständigen Gemeinderätin und einem Abgeordneten besuchte Buchs den renovierte Kindergarten, welcher auch durch die Stadt Kloten unterstützt wurde. Danach war er noch bei der Bürgermeisterin im Stadthaus eingeladen.
Ab Abend fuhr er weiter nach Lviv. Dort stand noch ein Besuch eines guten Freundes aus den ersten Tagen des Krieges auf dem Plan, bevor es dann gemütlich bei schönstem Wetter zurück nach Hause ging, wo er am Sonntag 7. April eintraf.
Bereits Anfang Mai möchte das Team von Kloten helps Ukraine die elfte Reise starten.
10. Reise – Unspektakuläre Jubiläumsreise
Seit über 25 Monaten setzen sich der Klotener Daniel Buchs und sein Team für die Ukraine ein. Ende Februar wurde der erst 2022 gegründete Verein einjährig und ein Ende der Hilfe ist noch nicht eingeplant. Zur Jubiläumsreise wurde die Webseite erneuert und ein Maskottchen ergänzt das Team.
Vergangene Woche konnten wieder viele Sachspenden eingesammelt und 2 Tonnen Kerzenwachs abgeholt werden. Damit werden Büchsenkerzen für die Front gefertigt. Auch das Team wächst ständig; das neuste Mitglied ist das Maskottchen UKRI – ein Teddy.
Nachdem Buchs Daniel unerwartet am Donnerstag 28. April noch einen Arbeitseinsatz hatte, konnte die zehnte Hilfslieferung erst in der Nacht auf Freitag starten. Als Sachspenden waren Hygieneartikel, viele Kleider aber auch Spielsachen, Kinderwagen und Kindervelos und etwa 150KG Lebensmittel dabei. Bis zur ukrainischen Grenze gab es mit den knapp 1000kg Sachspenden keine Probleme. Lediglich bei der Zolldeklaration für die Ukraine hatten sich einmal mehr die Formalitäten seit der letzten Reise geändert, was zu rund 3.5 Stunden Verzögerung führte. Kurz nach 1 Uhr am Samstagmorgen war dann auch diese Grenze überwunden.
Nach ein paar Stunden Schlaf unterwegs traf Buchs am Karsamstag gegen Mittag am ersten Treffpunkt beim TATOhub in Chmelnyzkjy in der Zentralukraine ein. Es ist eine Schwesterorganisation des TATOhub aus Kramatorsk, weshalb Buchs den Kontakt bereits seit einiger Zeit kannte. Nachdem über 800kg Sachspenden dort ausgeladen wurden, fuhr er weiter bis nach Borodjanka, wo er am Samstagabend eintraf.
Da er bereits eine Stunde zu spät war, wurde das Entladen der Sachspenden auf Sonntag verschoben und Buchs konnte bei seinem Freund Anatolji und der Familie das Abendessen geniessen. Tags darauf wurden dann die Spielsachen für den Kindergarten in Borodjnaka, dessen Renovation auch von der Stadt Kloten unterstützt wurde, abgeliefert. Die Renovationen befinden sich im Endstadium und es ist geplant den Kindergarten im Juni offiziell einzuweihen, mit fast neun Monaten Verspätung.
Bereits am Montagmorgen fuhr Buchs weiter Richtung Nordosten, in die knapp 160km entfernte Kleinstadt Itschnja. Diese Ortschaft wurde im Frühjahr 2022 ebenfalls über einen Monat von den Invasoren umzingelt. Doch die Einwohner wehrten sich gegen eine Invasion, indem sie Menschenketten über die Strasse bildeten. Trotzdem gab es viele Tote infolge Hinrichtungen. Nach einer Führung im lokalen Kulturzentrum ging es dann noch in den Stadtpark.
Am Nachmittag war der Besuch eines Betreuungscenters für Kinder in Nischyn geplant. Leider zeigte sich einmal mehr, dass es wichtig ist, Organisationen vor einer Hilfslieferung genau zu überprüfen. Denn viele sind seit dem Ausbruch des Krieges nicht mehr aktiv, haben sich aber nicht im staatlichen Register abgemeldet. So war es bereits das dritte Mal, wo ein Besuch sich negativ herausstellte.
Am Dienstag stand ein Besuch bei der Hilfsorganisation UAhelp in Kiev auf der Tagesordnung. Nach einem ausführlichen Austausch und Besprechen über gemeinsame Aktivitäten, entschloss sich das Team von KHUA für eine spontane Sachspende in Form von Lebensmittel für die Region Kherson. Nach einem gemeinsamen Einkauf wurden die Lebensmittel für 110 Personen als Palettware mit NovaPosta nach Welyka Olexandrivka geschickt, wo einige geflüchtete Familien aus der Gemeinde Beryslaw am Ufer des Dnepr in der Region Kherson leben.
Am Donnerstagnachmittag besuchte Buchs Daniel einmal mehr die Stadt Borodjanka. An der Zentralnastrasse werden endlich die ersten Häuser renoviert bzw. sind bereits wieder bezugsfähig. Seit April 2022 ist die Stadt wieder befreit doch wegen interen Querelen in der Stadtverwaltung wurden Renovationsaufträge auf die lange Bank geschoben zum Leid der Betroffenen. Mit der neuen Bürgermeisterin scheint nun endlich rasche Bewegung in die schwierige Aufgabe zu kommen.
Gemeinsam mit der zuständigen Gemeinderätin und einem Abgeordneten besuchte Buchs den renovierte Kindergarten, welcher auch durch die Stadt Kloten unterstützt wurde. Danach war er noch bei der Bürgermeisterin im Stadthaus eingeladen.
Ab Abend fuhr er weiter nach Lviv. Dort stand noch ein Besuch eines guten Freundes aus den ersten Tagen des Krieges auf dem Plan, bevor es dann gemütlich bei schönstem Wetter zurück nach Hause ging, wo er am Sonntag 7. April eintraf.
Bereits Anfang Mai möchte das Team von Kloten helps Ukraine die elfte Reise starten.
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