Eigentlich war die Abfahrt zu unserer 11. Hilfstour bereits in der Nacht zum Donnerstag 9. Mai geplant. Doch aus beruflichen Gründen kam alles anders und die Abfahrt verzögerte sich um 2.5 Tage. Zudem beeinflusste eine Panne zusätzlich den den ambitionierten Zeitplan der Hilfstour. Für einmal scheint das Glück nicht auf unserer Seite zu stehen.
Doch ganz von vorne. In den vergangenen Wochen vor dem Start konnten wieder viele Sachspenden eingesammelt und verpackt werden. Dazu halfen nicht nur private Sachspenden aus Kloten und Umgebung, sondern wiederum ein Nachbarschafts-Team aus Gundetswil bei Wiesendangen sowie viele Sachspenden der Feuerwehr der Region.
Nachdem die zehnte Hilfstour des Teams im März “nur” in die Zentralukraine führte, war das Ziel der 11. Hilfstour wieder die Ostukraine. Diese Region wird durch unser Team bereits seit mehr als einem Jahr aktiv unterstützt. Gleichzeitig wuren auch zusätzlich 21 Paletten mit verschiedenen Hilfsgütern vorbereitet, welche mit einem separaten LKW in die Ukraine transportiert werden. Dazu waren etliche Zollformalitäten zu klären, da seit dem 1. Aprill alle humanitären Hilfsspenden elektronisch beim Staat Ukraine vorab registriert werden müssen.
2.5 Tage verspätet startete dann am Samstagnachmittag 11. Mai die 11. Reise in die Ukraine. Entsprechend rasant war Dani Buchs dann auch Richtung polnisch-ukrainische Grenze unterwegs. Nach mehr als einem Jahr fuhr er erstmal wieder über Polen. Dies vor allem deshalb, weil seit den Wahlen in der Slowakei im Herbst 2023 die Willkür gegenüber humanitäre Transporte an der Grenze stark zugenommen hat. Wir erinnern uns auch an seinen Bericht über die doch massive detaillierte Kontrolle bei seiner letzten Heimreise. Aufgrund der akuten Lage an der Ostfront hatte Buchs diesmal auch eine ballistische Schutzausrüstung mit Weste und Helm dabei. Dazu auch ein Satelliten-Kommunikationsgerät und ein mobiler Drucker mit Akku. Ebenso wurde das technische Equipment für unterwegs aufgerüstet, insbesondere was das Fahrzeug betraf, um in Notfällen Reparaturen vor Ort auszuführen. Mit zwei kurzen Schlafpausen kam Buchs bereits am Sonntag gegen 16 Uhr am Grenzübergang Korczowa PL – Krakowez UA an. Vor der Grenze musste er etwa 1.5h warten, die beiden Grenzkontrollen gingen aber mit knapp 25 Minuten sehr zügig.
Bereits beim langsamen Rollen am Grenzübergang machte sich ein Knackgeräusch bemerkbar, welches dem Anhänger zuordnet werden konnte. Während der zweiten Kontrolle beim ukrainischen Grenzübergang machten ihn auch andere Fahrer darauf aufmerksam, weshalb er rechts anhielt. Man konnte bereits sehen wie das rechte Rad des Anhängers leicht schief stand. Buchs entschied sich die 700m bis zur nächsten Tankstelle zu fahren, welche er knapp erreichte, bevor das Rad fast komplett kippte. Das rechte Radlager war total und das linke angebrochen. Das wäre nun nach all den Verzögerungen nicht notwendig gewesen und kam zu einem blöden Zeitpunkt, da er eigentlich am Abend bereits in Borodjanka bei Kiev erwartet wurde. Daraus wurde nun definitiv nichts.
Kurzerhand rief Buchs seinen Freund Markian in Lviv an, welcher eine grosse Autoservicestelle besitzt. Dieser schickte einen Abschlepper an die Grenze und er informierte derweilen die Versicherung in der Schweiz und suchte sich ein Hotel in Lviv. Er war zuversichtlich, dass Markian mit seinem Team tagsdarauf die Reparatur vornehmen können und Buchs schon bald wieder mit dem Anhänger auf der Strasse unterwegs sein wird.
Nach einer Nacht im Hotel in Lviv wartete Buchs bis der Anhänger repariert war und er ihn am Nachmittag abholen konnte. Um 14.30 Uhr war es dann soweit, wie Buchs in der WhatsApp-Gruppe postete. Die ersehnte Weiterfahrt führte auf direktem Weg über Riwne und Schytomyr in der Zentralukraine nach Borodjanka, wo Buchs gegen 22 Uhr Ortszeit eintraf und bereits erwartet wurde. Nach dem Nachtessen und etwas Vodka gings dann endlich ins Bett.
Tags darauf wurden die zusätzlichen Spenden für den Kindergarten in Borodjanka ausgeladen, bevor die Reise weiter Richtung Kramatorsk führte. Unterwegs begegnete Buchs einigen Lastwagen, welche Panzer und andere Militärfahrzeuge Richtung Südosten transportierten. Über Poltawa, Dnipro und Pokrowsk traf Buchs gegen 23 Uhr nach 775km nahe der Stadt Kramatorsk im Oblast Donezk ein. Aufgrund der Nachtsperre konnte er aber nicht weiterfahren und parkte unterwegs an einer Regionalstrasse. Noch sind es 30km bis Kramatorsk.
Am Mittwochmorgen traf Buchs nach kurzer Fahrt beim zweiten geplanten Stopp dieser Reise ein: bei der Organisation TATOhub welche mit traumatisierten Kindern arbeitet. Es ist bereits sein sechster Besuch hier. Da an diesem Tag jedoch noch ein weiteres Ziel auf dem Programm stand, wurde eilig ausgeladen und während einem kurzen Kaffee die neusten Informationen ausgetauscht. Das Team zeigte Buchs auch was die Kinder mit den Bastelwaren aus der Schweiz so gestalten.
Die Reise führte 160km weiter nordwärts über Izjum und Borowa nach Kivsharivka am rechten Ufer des Oskil Rivers nahe Kupjansk. Unterwegs sah Buchs auch einen frishcen Waldbrand. Die meisten Brücken sind nach wie vor zerstört. Die Strecke insbesondere, ab Izjum und zurück, war sehr holperig, wegen den vielen Schlaglöchern, was sich zwangsläufig auf die Reisezeit auswirkte. So traf Buchs erst gegen 15 Uhr dort ein. Da gerade zu diesem Zeitpunkt Luftalarm ausgelöst wurde ( die russ. Grenze ist nur knapp 60km und die Front etwa 40km entfernt) mussten die Sachspenden zügig angeladen werden.
Die Rückreise erfolgte ebenfalls über Izjum, da zum einen Kupjansk, wo sich die Frontlinie vor der Stadtgrenze befinden, zu gefährlich geworden ist. Zum anderen wurde aber auch die Brücke über den Oskil River vor Kupjansk durch das ukr. Militär gesprengt, um die Stadt vor dem Einfall der Russen zu schützen. Nach Izjum bog Buchs nach Norden Richtung Kharkiv ab, wo er auf dem Rückweg noch eine angegriffene Feuerwache besuchen wollte. Inzwischen hatte der alte Bus auch ein “Jubiläum” und bereits 310 000km auf dem Tacho. Am späteren Abend traf Buchs bei Kharkiv ein, wo er aufgrund des anhaltenden Beschusses der einstigen Hauptstadt etwas außerhalb westlich ein Nachtlager suchte.
Am Donnerstagmorgen standen erst Beantworten von Emails, aber auch organisatorische Pendenzen auf dem Programm. Unterwegs sah er wieder einen Brand kurz vor Kharkiv. Buchs fuhr etwas weiter nördlich, wo er eine der Feuerwachen von Ljubotyn besuchte. Er erkundigte sich dort nach Bedarf von Feuerwehrbekleidung und anderen Artikeln, welche das Team Dank Koordination durch Blacky der Feuerwehr Kloten von anderen Feuerwachen erhalten hat. Danach ging es weiter nach Kiev, unterwegs wieder ein paar Panzer-Transporte getroffen. Am späten Donnerstagabend traf Buchs nach zwei Tagen wieder in Kiev ein.
Am Freitag war nebst Gespräch mit der Bürgermeisterin von Borodjanka war zuerst ein Besuch der Veranstaltung “Tag der Frauen von Borodjanka” sowie auch ein Besuch des frischgegründeten Jugendparlaments in der selben Stadt auf dem Programm, bevor es am Abend zurück nack Kiev ging.
Nach einem gemütlichen Abend mit Freunden fuhr Buchs am Samstag zurück nach Lviv, wo er bis am Sonntagabend blieb, bevor er die definitive Heimreise antrat und am Montagabend wieder in Kloten eintraf.
LKW mit 21 Paletten
Fast gleichzeitig mit der Reise von Buchs war auch wieder ein LKW mit 21 Paletten Sachspenden in die Ukraine unterwegs. Dieser wurde am Montag letzte Woche in Kloten beladen. Nebst 2 Tonnen Kerzenwachs und Zubehör um Büchsenkerzen für die Frontstellungen herzustellen, waren auch Hygieneartikel, Feuerwehrartikel, Kleider, Spielsachen und die restlichen 4 Paletten Fenster vom Bramenring dabei.
Diese Sachspenden werden zum Teil im Zwischenlager in Borodjanka für die Sommertour aufbewahrt. Zum anderen geht der grössere Teil an die Organisation UAhelp in Kiev, welche insbesondere auch aus der Region Kherson vertriebene Menschen etwas nördlich in Welyka Oleksandrivka versorgt. Ihnen hatte das Team von KlotenHelpsUkraine bereits in der März-Tour für 850€ Lebensmittel für 110 Familien gespendet. Diesen Montag war es dann soweit, der LKW traf am Vormittag in Borodjanka ein, als sich Buchs Daniel gerade auf der Heimreise befand. Danach fuhr der LKW weiter in das 50km entfernte Kiev, wo die restlichen Sachspenden ausgeliefert wurden.
Nach der ersten LKW-Lieferung im Sommer 2023 mit knapp 13 Tonnen Fenster und Sonnenläden von der abgerissenen Überbauung Bramenring in Kloten, war dieser Transport mit knapp 7 Tonnen die zweitgrößte Lieferung von Sachspenden aus Kloten.
11. Reise – Einmal mehr im Donbass nahe der Front
Eigentlich war die Abfahrt zu unserer 11. Hilfstour bereits in der Nacht zum Donnerstag 9. Mai geplant. Doch aus beruflichen Gründen kam alles anders und die Abfahrt verzögerte sich um 2.5 Tage. Zudem beeinflusste eine Panne zusätzlich den den ambitionierten Zeitplan der Hilfstour. Für einmal scheint das Glück nicht auf unserer Seite zu stehen.
Doch ganz von vorne. In den vergangenen Wochen vor dem Start konnten wieder viele Sachspenden eingesammelt und verpackt werden. Dazu halfen nicht nur private Sachspenden aus Kloten und Umgebung, sondern wiederum ein Nachbarschafts-Team aus Gundetswil bei Wiesendangen sowie viele Sachspenden der Feuerwehr der Region.
Nachdem die zehnte Hilfstour des Teams im März “nur” in die Zentralukraine führte, war das Ziel der 11. Hilfstour wieder die Ostukraine. Diese Region wird durch unser Team bereits seit mehr als einem Jahr aktiv unterstützt. Gleichzeitig wuren auch zusätzlich 21 Paletten mit verschiedenen Hilfsgütern vorbereitet, welche mit einem separaten LKW in die Ukraine transportiert werden. Dazu waren etliche Zollformalitäten zu klären, da seit dem 1. Aprill alle humanitären Hilfsspenden elektronisch beim Staat Ukraine vorab registriert werden müssen.
2.5 Tage verspätet startete dann am Samstagnachmittag 11. Mai die 11. Reise in die Ukraine. Entsprechend rasant war Dani Buchs dann auch Richtung polnisch-ukrainische Grenze unterwegs. Nach mehr als einem Jahr fuhr er erstmal wieder über Polen. Dies vor allem deshalb, weil seit den Wahlen in der Slowakei im Herbst 2023 die Willkür gegenüber humanitäre Transporte an der Grenze stark zugenommen hat. Wir erinnern uns auch an seinen Bericht über die doch massive detaillierte Kontrolle bei seiner letzten Heimreise. Aufgrund der akuten Lage an der Ostfront hatte Buchs diesmal auch eine ballistische Schutzausrüstung mit Weste und Helm dabei. Dazu auch ein Satelliten-Kommunikationsgerät und ein mobiler Drucker mit Akku. Ebenso wurde das technische Equipment für unterwegs aufgerüstet, insbesondere was das Fahrzeug betraf, um in Notfällen Reparaturen vor Ort auszuführen.
Mit zwei kurzen Schlafpausen kam Buchs bereits am Sonntag gegen 16 Uhr am Grenzübergang Korczowa PL – Krakowez UA an. Vor der Grenze musste er etwa 1.5h warten, die beiden Grenzkontrollen gingen aber mit knapp 25 Minuten sehr zügig.
Bereits beim langsamen Rollen am Grenzübergang machte sich ein Knackgeräusch bemerkbar, welches dem Anhänger zuordnet werden konnte. Während der zweiten Kontrolle beim ukrainischen Grenzübergang machten ihn auch andere Fahrer darauf aufmerksam, weshalb er rechts anhielt. Man konnte bereits sehen wie das rechte Rad des Anhängers leicht schief stand. Buchs entschied sich die 700m bis zur nächsten Tankstelle zu fahren, welche er knapp erreichte, bevor das Rad fast komplett kippte. Das rechte Radlager war total und das linke angebrochen. Das wäre nun nach all den Verzögerungen nicht notwendig gewesen und kam zu einem blöden Zeitpunkt, da er eigentlich am Abend bereits in Borodjanka bei Kiev erwartet wurde. Daraus wurde nun definitiv nichts.
Kurzerhand rief Buchs seinen Freund Markian in Lviv an, welcher eine grosse Autoservicestelle besitzt. Dieser schickte einen Abschlepper an die Grenze und er informierte derweilen die Versicherung in der Schweiz und suchte sich ein Hotel in Lviv. Er war zuversichtlich, dass Markian mit seinem Team tagsdarauf die Reparatur vornehmen können und Buchs schon bald wieder mit dem Anhänger auf der Strasse unterwegs sein wird.
Nach einer Nacht im Hotel in Lviv wartete Buchs bis der Anhänger repariert war und er ihn am Nachmittag abholen konnte. Um 14.30 Uhr war es dann soweit, wie Buchs in der WhatsApp-Gruppe postete. Die ersehnte Weiterfahrt führte auf direktem Weg über Riwne und Schytomyr in der Zentralukraine nach Borodjanka, wo Buchs gegen 22 Uhr Ortszeit eintraf und bereits erwartet wurde. Nach dem Nachtessen und etwas Vodka gings dann endlich ins Bett.
Tags darauf wurden die zusätzlichen Spenden für den Kindergarten in Borodjanka ausgeladen, bevor die Reise weiter Richtung Kramatorsk führte. Unterwegs begegnete Buchs einigen Lastwagen, welche Panzer und andere Militärfahrzeuge Richtung Südosten transportierten. Über Poltawa, Dnipro und Pokrowsk traf Buchs gegen 23 Uhr nach 775km nahe der Stadt Kramatorsk im Oblast Donezk ein. Aufgrund der Nachtsperre konnte er aber nicht weiterfahren und parkte unterwegs an einer Regionalstrasse. Noch sind es 30km bis Kramatorsk.
Am Mittwochmorgen traf Buchs nach kurzer Fahrt beim zweiten geplanten Stopp dieser Reise ein: bei der Organisation TATOhub welche mit traumatisierten Kindern arbeitet. Es ist bereits sein sechster Besuch hier. Da an diesem Tag jedoch noch ein weiteres Ziel auf dem Programm stand, wurde eilig ausgeladen und während einem kurzen Kaffee die neusten Informationen ausgetauscht. Das Team zeigte Buchs auch was die Kinder mit den Bastelwaren aus der Schweiz so gestalten.
Die Reise führte 160km weiter nordwärts über Izjum und Borowa nach Kivsharivka am rechten Ufer des Oskil Rivers nahe Kupjansk. Unterwegs sah Buchs auch einen frishcen Waldbrand. Die meisten Brücken sind nach wie vor zerstört. Die Strecke insbesondere, ab Izjum und zurück, war sehr holperig, wegen den vielen Schlaglöchern, was sich zwangsläufig auf die Reisezeit auswirkte. So traf Buchs erst gegen 15 Uhr dort ein. Da gerade zu diesem Zeitpunkt Luftalarm ausgelöst wurde ( die russ. Grenze ist nur knapp 60km und die Front etwa 40km entfernt) mussten die Sachspenden zügig angeladen werden.
Die Rückreise erfolgte ebenfalls über Izjum, da zum einen Kupjansk, wo sich die Frontlinie vor der Stadtgrenze befinden, zu gefährlich geworden ist. Zum anderen wurde aber auch die Brücke über den Oskil River vor Kupjansk durch das ukr. Militär gesprengt, um die Stadt vor dem Einfall der Russen zu schützen. Nach Izjum bog Buchs nach Norden Richtung Kharkiv ab, wo er auf dem Rückweg noch eine angegriffene Feuerwache besuchen wollte. Inzwischen hatte der alte Bus auch ein “Jubiläum” und bereits 310 000km auf dem Tacho. Am späteren Abend traf Buchs bei Kharkiv ein, wo er aufgrund des anhaltenden Beschusses der einstigen Hauptstadt etwas außerhalb westlich ein Nachtlager suchte.
Am Donnerstagmorgen standen erst Beantworten von Emails, aber auch organisatorische Pendenzen auf dem Programm. Unterwegs sah er wieder einen Brand kurz vor Kharkiv. Buchs fuhr etwas weiter nördlich, wo er eine der Feuerwachen von Ljubotyn besuchte. Er erkundigte sich dort nach Bedarf von Feuerwehrbekleidung und anderen Artikeln, welche das Team Dank Koordination durch Blacky der Feuerwehr Kloten von anderen Feuerwachen erhalten hat. Danach ging es weiter nach Kiev, unterwegs wieder ein paar Panzer-Transporte getroffen. Am späten Donnerstagabend traf Buchs nach zwei Tagen wieder in Kiev ein.
Am Freitag war nebst Gespräch mit der Bürgermeisterin von Borodjanka war zuerst ein Besuch der Veranstaltung “Tag der Frauen von Borodjanka” sowie auch ein Besuch des frischgegründeten Jugendparlaments in der selben Stadt auf dem Programm, bevor es am Abend zurück nack Kiev ging.
Nach einem gemütlichen Abend mit Freunden fuhr Buchs am Samstag zurück nach Lviv, wo er bis am Sonntagabend blieb, bevor er die definitive Heimreise antrat und am Montagabend wieder in Kloten eintraf.
LKW mit 21 Paletten
Fast gleichzeitig mit der Reise von Buchs war auch wieder ein LKW mit 21 Paletten Sachspenden in die Ukraine unterwegs. Dieser wurde am Montag letzte Woche in Kloten beladen. Nebst 2 Tonnen Kerzenwachs und Zubehör um Büchsenkerzen für die Frontstellungen herzustellen, waren auch Hygieneartikel, Feuerwehrartikel, Kleider, Spielsachen und die restlichen 4 Paletten Fenster vom Bramenring dabei.
Diese Sachspenden werden zum Teil im Zwischenlager in Borodjanka für die Sommertour aufbewahrt. Zum anderen geht der grössere Teil an die Organisation UAhelp in Kiev, welche insbesondere auch aus der Region Kherson vertriebene Menschen etwas nördlich in Welyka Oleksandrivka versorgt. Ihnen hatte das Team von KlotenHelpsUkraine bereits in der März-Tour für 850€ Lebensmittel für 110 Familien gespendet. Diesen Montag war es dann soweit, der LKW traf am Vormittag in Borodjanka ein, als sich Buchs Daniel gerade auf der Heimreise befand. Danach fuhr der LKW weiter in das 50km entfernte Kiev, wo die restlichen Sachspenden ausgeliefert wurden.
Nach der ersten LKW-Lieferung im Sommer 2023 mit knapp 13 Tonnen Fenster und Sonnenläden von der abgerissenen Überbauung Bramenring in Kloten, war dieser Transport mit knapp 7 Tonnen die zweitgrößte Lieferung von Sachspenden aus Kloten.
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